Traumatherapie und Psychosomatik

Traumatherapie

Traumatherapie ist Herzarbeit, der Weg zurück zum Herz und somit zum ganzheitlichen Fühlen. Es ist ein Weg der Integration, zurück zum Körper und durch die Öffnung des Herzens, der direkte Zugang zur seelischen Ebene.

Traumatherapie in der Hypnose Praxis München

Diese Art der Therapiearbeit ist nicht nur durch Ausbildung, sondern vor Allem auch durch persönliche Erfahrungen, geprägt und entstanden. Ich gelangte dadurch zu einem umfassenden, fühlenden Verständnis der intrapsychischen Mechanismen, welche durch traumatische Erfahrungen entstehen und deren körperliche, psychische, emotionale und energetische Auswirkungen auf das tägliche Leben.

Zurecht wird die Traumatherapie als die Königsdisziplin der Seelenarbeit bezeichnet, denn die unbewussten Prozesse und Schutzmechanismen sind sehr vielfältig und die dissoziativen Vorgänge oft mannigfaltig. Ein geeigneter Rahmen ist die Voraussetzung um diese Schritte gehen zu können.

Die Therapieschritte in meiner Praxis sind sanft und zugleich kompakt und finden zu jeder Zeit in geschütztem Rahmen statt, in welchem ich die natürlichen, unbewussten Mechanismen ganzheitlich mit einbeziehe, um die Dissoziationen schrittweise zu lösen.


Es gibt weit mehr Traumatisches in einem Leben, als ein Großteil der Menschen annimmt. Die meisten beschränken sich bei dem Wort Trauma, auf schwerste Autounfälle, Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse, Folter, Vergewaltigung oder sexuellen und körperlichen Missbrauch.
Doch traumatisch, ist weit mehr als wir im Allgemeinen annehmen. Die Kinderpsyche ist sehr schnell, mit den mannigfaltigen Erfahrungen und Gefühlen überfordert und überwältigt. Diese Überlastung ist aus erwachsener Sicht nicht nachvollziehbar, da dem ausgewachsenem Gehirn andere Schutzmechanismen zur Verfügung stehen, um unangenehme Emotionen und Gefühle abzuschwächen, wie rationale Bagatellisierung beispielsweise, welche bestimmte Erfahrungen scheinbar erträglicher macht.
Ein Trauma ist also in erster Linie eine massive Überlastung, auf eine bedrohliche Situation, für welche das gesamte psychische und körperliche System, in Kombination eine Lösung findet, indem dissoziative Mechanismen, dass überleben sichern.
Jeder Mensch reagiert dabei ebenfalls individuell und nicht jeder erlebt die gleiche Situation in der selben, emotionalen Bedrohlichkeit. Dies hängt wiederum mit bereits erlebten, frühkindlichen Erfahrungen zusammen, welche im Gehirn als bedrohlich eingestuft und abgespeichert wurden.
Ein Trauma ist vor allem auch ein biologischer, körperlicher Prozess, welcher sich auch über diese Ebene am meisten bemerkbar machen kann. Dabei lösen Situationen, welche in ihrer Ähnlichkeit keinen, bewussten Vergleich mit einem realen, Lebensereignis erkennen lassen, dann körperliche Symptome aus, wie zittern, schwitzen, erhöhter Herzschlag und Puls. Ebenso können psychische Symptome, wie z.B. der Situation unangemessen große Ängste, und „übertriebene“ emotionale Reaktionen auftreten.
Ein Trauma kann viele Jahre keinerlei Symptome verursachen, da unsere Psyche den einzigartigen Mechanismus der Dissoziation benutzt, um das Erlebte im Unterbewusstsein abzuspalten.
Dieser wunderbare Mechanismus ermöglicht es uns, eine Distanz zu schaffen, zwischen uns selbst und dem Erlebten und es so erträglicher werden zu lassen.
Dies wird auch dadurch deutlich, dass der Mensch in den schwierigsten, lebensbedrohlichen Situationen, teilweise das offensichtlich Unmögliche schaffen kann.

WoodyAllen hat die Dissoziation einmal unwissentlich, sehr gut beschrieben. Auf die Frage ob er Angst vor dem Tod habe antwortete er :

„Ich habe keine Angst vor dem Sterben, ich möchte nur nicht dabei sein, wenn es geschieht“

Psychosomatik

Die Psychosomatik ist ein breit gefächertes Feld und nimmt in unserer modernen, schnell lebenden Gesellschaft, einen immer größer werdenden Stellenwert ein. Die Krankheitsbilder sind vielfältig und müssen immer auch durch ärztliche Interventionen abgeklärt sein. Oft korrelieren psychische, mit psychosomatischen Symptomen, da der Zusammenhang dadurch noch genauer von unbewussten Mechanismen aufgezeigt werden kann.
Das psychosomatische oder psychische Symptom, ist dabei ein Hinweis auf ein unbewusst, nicht verarbeitetes Thema mit seinen dazugehörigen Gefühlen und Emotionen.
In meiner Praxis arbeite ich, in Bezugnahme aller Aspekte, ganzheitlich und beziehe über verschiedene Tools, den Körper und psychosomatische, sowie energetische Prozesse mit in das Behandlungskonzept ein und kombiniere diese, mit klinischer Hypnosetherapie.

Körper, Geist und Seele, alles ist miteinander verbunden und steht in wechselseitiger Beziehung miteinander. Diese Bereiche welche den Menschen als Ganzes ausmachen, sind wiederum mit der Natur und Allem, was sich um uns herum befindet verbunden und beeinflussen sich gegenseitig.

Sonne als Bild für Psychosomatik in der Hypnosetherapie Praxis München

Ich arbeite mit einer Kombination aus verschiedenene Elementen, um die psychosomatischen Prozesse nachhaltig zu bearbeiten.
Einer davon ist das Focusing. Es wird auch als die Stimme des Körpers bezeichnet, welche den Menschen als Ganzes betrachtet, als eine Einheit, zwischen Körper, Geist und Seele im Zusammenspiel. Diese Einheit besteht aus mehreren Aspekten, welche sich im Laufe unseres Lebens durch verschiedene Einflüsse geformt haben.

In unserer modernen Gesellschaft, haben wir weitest gehend die Verbindung, zu vielen unserer inneren Anteile verloren, welche sich vor allem auch über den Körper ausdrücken.
Wir haben im Verlauf unseres Lebens “gelernt“, diese Verbindung zu ignorieren und die Sprache unseres Körpers zu übergehen, denn meistens hören wir erst wieder hin, wenn der Körper uns mit Schmerzen Signale sendet.

Dann, wenn wir nicht mehr weg hören können, dann erst beschäftigen wir uns wieder mit den körperlichen Ebenen und dem, was wir eigentlich in der Lage sind, in uns zu spüren und zu erkennen.

Focusing kann diese Verbindung, zu diesen so wichtigen Teilen unseres Selbst wieder her stellen und wir können uns führen und leiten lassen, von unseren eigenen inneren Wegweisern. Wir lernen im Focusing neu in Verbindung zu gehen, mit all unseren inneren Anteilen, und lernen uns selbst und unsere Gefühle wieder besser kennen und diese zum Ausdruck zu bringen.

Focusing ist vor Allem in der Psychosomatik sehr hilfreich, aber auch in Kombination vieler anderer psychischer Erkrankungen treten zusätzlich Körpersymptome auf, welche beispielsweise mit den Symptomen von Angsterkrankungen, Depressionen, Zwängen, Trichotillomanie und anderen dissoziativen Erkrankungen einhergehen.
Es kann ebenfalls bei Autoimmunerkrankungen und bei chronischen Schmerzen zusätzlich, hilfreich angewandt werden.

Alle unsere Erfahrungen, unterdrückte Gefühle und Emotionen spiegeln sich ebenfalls in unserem Körper wieder und können beim Focusing spürbar gemacht und bearbeitet werden. Fast ein jeder kennt Körperempfindungen wie z.B. den berühmten Kloß im Hals, die Last auf den Schultern oder den Stein im Magen. Doch was steht dahinter ? Welche Situationen, welche Gefühle und Emotionen ? Dies kann Focusing und der Prozess, welcher beim Focusing wieder erlernt wird, in Form von Erkenntnissen zum Vorschein bringen.

Focusing ist, einmal in der Therapie gelernt, vor allem ein Mittel sich selbst unabhängig in vielen Lebenslagen zu helfen.

Einer der wichtigsten, persönlichen Grundsätze in meiner Arbeit ist es, Ihnen Möglichkeiten und Methoden aufzuzeigen, wie Sie mit sich selbst wieder ganzheitlich in Verbindung kommen können.
Dabei ist es mir wichtig, dass Sie eigenverantwortlich in der Lage sind, sich ebenfalls nach Abschluss der Therapie selbst zu helfen.
Dies ist in allen Lebenslagen wichtig, denn sich selbst zu spüren und seinen eigenen Bedürfnissen gerecht zu werden, nennt man Selbstwert.
Sich selbst Wert sein und danach im Leben zu handeln ist unser größtes Glück, denn so erkennen auch Andere unseren Wert besser und handeln entsprechend.

Die Arbeit mit dem Inneren Kind und Persönlichkeitsfacetten

Man kann im Unterbewusstsein mit mehreren Facetten des Selbst arbeiten, die man bildlich z.B. in Form von einem inneren Kind darstellen kann, um bestimme Bereiche des Unterbewusstseins und der Vergangenheit zu bearbeiten.
Dieses Facette des eigenen Selbst ist die Quelle aller Ressourcen und Fähigkeiten und ebenfalls der Träger der meisten Verletzungen.
Als erwachsene Person ist es uns meist garnicht mehr möglich nachzuvollziehen, was manches Vergangene für Spuren in uns hinterlassen hat, welche uns aber im Alltag noch immer stark beeinflussen.
Uns ist nicht bewusst, wann wir aus dieser kindlichen Facette heraus agieren und reagieren, weil es eben unbewusst und somit automatisiert abläuft.
Die Arbeit mit dem inneren Kind ist vor allem deshalb so lohnenswert, weil man die positiven Ressourcen des eigenen Unterbewusstseins wieder zugänglich machen kann und so den Allltag maßgeblich zum positiven beeinflusst.

  • Lebensfreude
  • Energie
  • Kreativität
  • Lebendigkeit und
  • Unbeschwertheit können massgeblich gesteigert werden.

In der Hypnose Therapie lässt sich besonders effektiv mit dem Inneren Kind und anderen Persönlichkeitsanteilen arbeiten, da der bewusst, bewertende Bereich im Gehirn während einer Sitzung etwas gedämpft ist und so der Zugang zu tieferen Einsichten besser gegeben ist. Hier finden Sie eine genauere Erläuterung dieses Vorgangs.

Die Arbeit mit dem inneren Kind und den Perönlichkeitsanteilen kombiniere ich in meiner Praxis in München vor allem, mit Techniken in denen Sie lernen mit sich selbst zu arbeiten, um unabhängig von den therapeutischen Sitzungen in die Lage zu kommen, herausfordernde Situationen selbst zu meistern.